Dienstag, 16. Dezember 2008

Manuel Antonio







Hmmm, jetzt habe ich laenger nicht mehr geschrieben und so viel erlebt, dass ich gerade ueberlegen muss, wo beginnen...
Eigentlich wollte ich in Quepos uebernachten, aber als ich nach 12 Stunden Reise angekommen bin, war es schon dunkel, und die Stadt hat mir auf den ersten Blick gar nicht gefallen. So habe ich mit drei Schwedinnen ein Taxi geteilt und bin direkt weiter nach Manuel Antonio, zum Backpacker "Vista Serena", den mir Rachel und Elena empfohlen hatten. Hier ist es mir zum ersten Mal passiert, dass ich kein Bett bekommen habe - die Leute an der Reception meinten, es waere Hochsaison und ohne Reservation schwierig, ein Zimmer zu bekommen. Schade, aber das Hostel schien mir sowieso etwas ueberfuellt. So bin ich weiter, in ein Hostel an der Nationalpark-Grenze, das von einem Deutschen und seiner Freundin gefuehrt wird. Jaja, so ein eigenes Hostel waere schon auch etwas... ich habe mal etwas nachgefragt, wie das funktioniert.

Der naechste Tag hat mit etwas Regen begonnen und so habe ich erst einmal ausgeschlafen (d.h., bis 09h00). Die Sonne geht hier um 5h00 auf, dafuer auch wieder um 17h00 unter. Bis jetzt habe ich mich noch nicht an diese Zeit gewoehnt und habe immer das Gefuehl, alles ist 2 Stunden zu frueh. Im Costa Linda gab es ein Riiiiiiiesenfruehstueck (Erst einen Fruechteteller mit leckeren Ananas, Papaya, Bananen, dann ein "Gallo Pinto", das sind Bohnen-Reis und Ruehrei und dazu einen Batida de Banana = Milkshake). Gut gestaerkt ging es dann in den Nationalpark weiter. Manuel Antonio ist wunderschoen - zwar sehr touristisch, aber auf manchen Wegen im Park ist man ganz alleine. Hier gab es viele Affen, eine Art Wasch-/Nasenbaeren, Voegel und Schmetterlinge zu sehen. Und mitten im Park die schoensten Straende, die man sich vorstellen kann.
Da ich am Freitag halb mit Marjolein in Dominical abgemacht hatte, bin ich schon nach zwei Tagen wieder weiter - und habe Marjolein und eine Kanadierin prompt schon an der Bushaltestelle in Quepos getroffen. Habe mich sehr ueber das Wiedersehen gefreut - denn ich hatte in Manuel Antonio Gesellschaft vermisst.
Ueber holprige Strassen (schaetzungsweise 80% der Strassen in Costa Rica sind nicht geteert) ging es dann die 30 km nach Dominical - dafuer hat der Bus 2.5 Stunden gebraucht...

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