Donnerstag, 11. Dezember 2008

Santa Elena


Nur mit Muehe konnte ich mich von Santa Teresa losreissen, aber ich bin ja in Costa Rica, um mehrere Sachen zu sehen... So habe ich mich auf den Weg nach Santa Elena, Monteverde gemacht, um den Regen- (bzw. Nebel-)wald zu entdecken. Eine lange Reise, in Paqueras auf die Faehre, dann nach Puntarenas und von dort aus mit dem Bus weiter. Aber alleine die Reise war ein Erlebnis: durch eine gruene, huegelige Landschaft (mit Kuehen, hat fast an die Schweiz erinnert), an einer Fiesta vorbei (Ticos in voller Cowboymontur und mit Pferden) und Aussicht auf eine traumhaften Sonnenuntergang ueber der Nicoya Peninsula und dem Meer. Diese romantische Stimmung wurde dann aber ziemlich aprupt unterbrochen: unser Bus blieb im Dunkeln, kalten Regen stecken. Der Busfahrer probierte ein paar Manoever (Gewichtsverlagerung: alle Passagiere nach vorne, dann nach rechts), aber die Raeder versanken immer tiefer. So mussten wir alle aussteigen (bis an die Knoechel im Schlamm), unsere Siebensachen zusammensuchen und auf ein Taxi warten. Das kam eine halbe Stunde spaeter. Bei diesem Abenteuer habe ich ein paar nette Leute kennengelernt, mit denen ich anschliessend abendessen war.
Am naechsten Tag ging es in den Monteverde National Park. Durch den Nebel, Regen und Wind war die Stimmung sehr mystisch, im Kolibri Cafe nebenan haben wir viele Colibris gesehen. Am Nachmittag dann weiter zu einer Canopy-Tour. Das wollte ich eigentlich auslassen, da es sehr teuer ist und ich Tyroliennes vom Abenteuerwald in Saas-Fee kenne. Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, auf 700 m langen Tyroliennes sind wir ueber den Regenwald geschwebt. Der Tarzan-Sprung war ein Thrill - als ich auf der Plattform stand, musste mich der Guide fast runterschubsen...
Abends haben wir in der Pension Santa Elena gegessen - die bis jetzt mein absolutes Lieblingshostel war!

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